INFORMATIONEN UND ANMELDUNG

15.- 16. Mai 2020
Man kann in ein Kind nichts hineinprügeln aber herausstreicheln (A.Lindgren)

Traumasensibler Umgang mit Regeln, Grenzen und Konsequenzen

75 %  der betreuten Mädchen und Jungen in  der Kinder- und Jugendhilfe  haben nach einer Studie traumatische Lebenserfahrungen. Die Folgen dieser Belastungen zeigen sich in den Überlebens- und Bewältigungsstrategien der Mädchen und Jungen. Oftmals führen diese Strategien die Mitarbeitenden an Belastungsgrenzen. Äußere Sicherheiten helfen Fachkräften und Kindern, sich zu stabilisieren und inneren Halt zu entwickeln.

Unsicherheit bei den Kindern verunsichert auch die Fachkräfte. Das Erleben von Ohnmacht und Hilflosigkeit wird in dieser Dynamik dann mit Regeln  und Konsequenzen / Strafen zu kompensieren versucht. Dies kann die Ohnmacht und Hilflosigkeit verstärken und in eine Eskalationsspirale führen.

Im Seminar beschäftigen wir uns damit, wie ein traumapädagogischer Umgang mit Regeln und Konsequenzen gestaltet werden kann, der ein Ausstieg aus dieser Eskalationsspirale ermöglicht.

Dabei berücksichtigen wir die Erkenntnisse der traumapädagogischen Bezugswissenschaften und Wurzeln, insbesondere die

  • Bindungstheorie
  • Psychoanalyse
  • Psychotraumatologie
  • Humanistische Psychologie und Pädagogik
  • Das Konzept der Selbstbemächtigung

 Wir setzen uns mit Grenzen, Regeln, Strukturen und Konsequenzen auseinander. Das Praxiswissen der Teilnehmenden und Beispiele aus dem beruflichen Alltag bilden dafür den Bezugsrahmen.

Methoden

Wir arbeiten mit Referaten, in Kleingruppen, mit Rollenspielen, Übungen u. v. a. m. Die Arbeit mit den konkreten Mädchen und Jungen ist zentraler Bestandteil der zwei Tage

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15. Mai 2020 10.00 – 18.00 Uhr
16. Mai 2020 09.00 – 17.00 Uhr
Preis: 320 € (inkl. Arbeitsmaterial und Verpflegung)
Referent: Hans-Jörg Koten

Hiermit melde ich mich zu folgendem Seminar an:







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