INFORMATIONEN UND ANMELDUNG

03.- 05. Juni 2020
Traumapädagogische Familienhilfe

Eltern- und Familienhilfe unter Berücksichtigung transgenerationaler Traumaweitergabe

Von der SPFH zur TPFH

Die Arbeit in und mit Familiensystemen in denen Traumatisierungen eine Rolle spielen, ist mageblicher Bestandteil der Sozialpdagogischen Familienhilfe (SPFH).

Die Fachkrfte treffen hufig auf Menschen, die traumatische Erfahrungen gemacht haben. Dabei sind die Erlebnisse, die zur Traumatisierung gefhrt haben, nicht immer klar zu benennen. Die Folgen und Auswirkungen sind aber in der Interaktionsdynamik deutlich sprbar.

Traumapdagogisch mit Familiensystemen zu arbeiten birgt fr Fachkrfte besondere Herausforderungen, da die Arbeit in der SPFH sowohl auf Ebene der Kinder und Jugendlichen als auch auf der der Erwachsenen stattfindet und das Thema Trauma dadurch mehrdimensional betrachtet werden muss. Ein wichtiger Bestandteil ist dabei der Blick auf die transgenerationale Weitergabe von Trauma. In der Fortbildung wird erarbeitet, welche Auswirkungen die Traumatisierungen von Einzelnen oder Mehreren innerhalb einer Familie auf das Familiensystem haben und wie damit innerhalb der SPFH gearbeitet werden kann. Wie kann der Blick sowohl auf die individuelle als auch die ganzheitliche/familire Versorgung gerichtet werden? Wie kann alltagsentlastendes Arbeiten in traumatisierten Systemen aussehen? Wie kann eine (formal notwendige) SPFH zu einer traumapdagogischen Familienhilfe in der Praxis erweitert werden?

Ein weiterer essenzieller Teil in der Arbeitspraxis von Familienhelfer*innen ist die Zusammenarbeit mit anderen Institutionen wie z.B. Schulen oder mtern. Um in der Netzwerkarbeit traumatisierte Klient*innen zielfhrend untersttzen zu knnen, ist es hufig notwendig die Folgen von Traumatisierung und daraus resultierende Verhaltensweisen Dritten gegenber verstehbar machen zu knnen. Auf diese Weise knnen beispielweise besondere Bedarfe von traumatisierten und belasteten Kindern in der Schule besser erkannt und versorgt werden, was fr die Jungen und Mdchen deutlich zur Stabilisierungen beitragen kann.

Das Seminar beschftigt sich mit folgenden Themen und Fragestellungen:

  • Psychotraumatologie und Traumaauswirkungen auf Familiensysteme
  • Von der Sozialpdagogischen zur Traumapdagogischen Familienhilfe (TPFH)
  • Mglichkeiten und Grenzen von Traumapdagogik in der SPFH
  • Transgenerationale Weitergabe von Trauma (TTW)
  • Vermittlung von Fachwissen an Eltern, Kinder und Dritte
  • Besondere Herausforderungen fr Familienhelfer*innen
  • Erfahrungen und Methoden in der TPFH

Die Fortbildung richtet sich sowohl an Familienhelfer*innen, die in SPFH-Manahmen arbeiten, als auch an Kolleg*innen aus anderen Settings, die in ihrer Praxis Familiensysteme begleiten welche traumatisierende oder belastende Erfahrungen gemacht haben.

03. Juni 2020 10.00 – 18.00 Uhr
04. Juni 2020 09.00 – 17.00 Uhr
05. Juni 2020 09.00 – 15.00 Uhr
Preis: 350 € (inkl. Arbeitsmaterial und Verpflegung)
Referenten: Christopher Krech & Nico Stenger

Hiermit melde ich mich zu folgendem Seminar an:





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