INFORMATIONEN UND ANMELDUNG

17.- 18. Juni 2020
Traumapädagogik in der Schule

Traumapädagogische Arbeit im schulischen Kontext

Im Schulalltag begegnen Lehrkräfte immer häufiger „verhaltensauffälligen“ Kinder. Die Ursache für dieses Verhalten ist häufig in traumatischen Erfahrungen der Kinder und Jugendlichen begründet.

Besonders in der Schule, wo Kinder einen Großteil Ihres Alltags verbringen und dabei mit verschiedensten Anforderungen, wie dem Umgang mit gleichaltrigen und Erwachsenen, sowie Leistungsdruck und dem Auseinandersetzten mit Zukunftsperspektiven konfrontiert sind, zeigen sich oftmals Folgen von Belastungen und Traumatisierungen.

Die Kinder agieren aggressiv und grenzüberschreitend oder sie wirken teilnahmslos und desinteressiert. Traumatisierte Kinder können aufgrund ihres erhöhten Stressniveus oftmals den Schulalltag nur schwer bewältigen und zeigen ihre Überlastung durch Störungen des Unterrichts und Aggressionen gegen Mitschüler*innen und Lehrkräfte.

In der Fortbildung werden Handlungsmöglichkeiten und Methoden vorgestellt um Fachkräfte im Umgang mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen zu stärken und diese in den Schulalltag zu integrieren. Dazu gehört die Förderung der Kinder bei Stressregulation und Impulskontrolle.

Ein weiterer Schwerpunkt ist der Blick auf die eigene Psychohygiene. Die Arbeit  mit Traumatisierten und die Konfrontation mit deren destruktiven Verhaltensweisen und Interaktionsdynamiken birgt besondere Herausforderungen für die Fachkräfte und kann sehr belastend sein. Im Seminar wird erarbeitet welche Möglichkeiten die Traumapädagogik bietet, damit sich Lehrkräfte schützen und selbstversorgen können.

Das Seminar beinhaltet folgende Schwerpunkte und Fragestellungen:

  • Einführung in die Psychotraumatologie
  • Wie zeigen sich Verhaltensweisen von traumatisierten Kindern im schulischen Kontext
  • Handlungsmöglichkeiten und Methoden für den schulischen Alltag
  • Entwicklung einer traumapädagogischen Haltung
  • Umgang mit Über-und Untererregung der Kinder
  • Wohin kann ich mich wenden, was kann ich tun (Netzwerkarbeit)
  • Möglichkeiten der Selbstfürsorge

Die Fortbildung richtet sich an Lehrer*innen, Förderschullehrer*innen, Schulsozialarbeiter*innen, Teilhabeassisten*innen und alle, die im schulischen Kontext traumatisierten und belasteten Kindern und Jugendlichen begegnen.

17. Juni 2020 10.00 – 18.00 Uhr
18. Juni 2020 09.00 – 17.00 Uhr
Preis: 250 € (inkl. Arbeitsmaterial und Verpflegung)
Referent: Tanja Kessler & Nico Stenger

Hiermit melde ich mich zu folgendem Seminar an:





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